Bundesumweltamt warnt jedoch vor voreiligem Optimismus
Wie das Umweltbundesamt berichtet, sind die Treibhausgasemissionen in Deutschland im Jahr 2007 gegenüber 2006 um 2,4% und damit 24 Millionen Tonnen gesunken. Damit liegen die deutschen Gesamtemissionen mit 981,1 Millionen Tonnen erstmals unter der Milliardengrenze. Insgesamt hat Deutschland damit seine Treibhausgasemissionen seit 1990 um 20,4 % gesenkt und ist nur noch wenig vom Reduktionsziel von 21% entfernt. Weiterlesen
Ein Artikel in der taz vom 7. März 2008 beleuchtet das Engagement der großen Energiekonzerne im regenerativen Bereich kritisch.
Eins wird dabei deutlich: im Wesentlichen handelt es sich um Marketinggags mit nicht immer ganz umsetzbaren Projekten. Viel mehr Geld wird nach wie vor für Kohlekraftwerke und Atomkraft ausgegeben.
Eins wird damit wieder völlig klar: zeigt Eon, EnBW, RWE und Vattenfall die rote Karte und wechselt zu einem der vier Ökostromanbieter, die es ehrlich mit der Energiewende meinen.
Das Ergebnis der letzten Umfrage und der aktueller Stand der Wissenschaft
In unserer letzten Umfrage haben wird die Frage gestellt, ob der anthropogene Klimawandel wirklich ist, oder nur ein Hirngespinst.
Insgesamt haben sich 414 Nutzer an der Umfrage beteiligt. Nur 38 glauben, der anthropogene Klimawandel sei frei erfunden. 376 User waren überzeugt dass er wirklich existiert. Das sind überzeugende Zahlen die deutlich zeigen, dass der Klimawandel den Weg in die Köpfe der Menschen gefunden hat.
Leider gibt es noch immer Medien und Einzelpersonen die behaupten, der Klimawandel, den wir im Moment erleben, sei ausschließlich natürlichen Ursprungs. Mit diesem Argument versuchen sie sich aus der Verantwortung des Klimaschutzes zu ziehen. Weiterlesen
In einem neuen Projekt versuchen engagierte Journalisten, mögliche Klimalügen von Unternehmen, Politik und Industrie-Lobbyisten aufzudecken. Werbeannoncen, Presseerklärungen und ähnliches werden auf ihren Wahrheitsgehalt hinsichtlich des Klimaschutz überprüft. Der Klima-Lügendetektor wird unterstützt vom Greenpeace Magazin und dem Internet-Portal zum Klimaschutz wir-klimaretter.de.
Eine interessante Seite für alle, die den viel gemachten Klimaschutzversprechen auf den Grund gehen wollen.
Tagung der Evangelische Akademie Tutzing, 15. - 17.2.2008,
Unterlassener Klimaschutz kommt im wahren Wortsinn teuer zu stehen. Welche Folgen haben Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel auf die Weltwirtschaft? Welche Chancen ergeben sich durch aktiven Klimaschutz für die Wirtschaft?
Ein Großteil der Bevölkerung glaubt noch immer, beim Ausbau der Erneuerbaren Energien handele es sich um eine ferne Utopie. Weit gefehlt: Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch in Deutschland wird im Jahr 2007 offenbar auf 14,5 Prozent steigen. Das teilte Werner Brinker, Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), am 6. November anlässlich der Konferenz der Energiewirtschaft “Regenerative Energien” in Berlin mit. Damit würde Deutschland als erstes europäisches Land bereits in diesem Jahr die EU-Vorgaben für 2010 zur Förderung der erneuerbaren Energien erreichen. Demnach ist als Ziel ein Anteil von mindestens 12,5 Prozent am deutschen Stromverbrauch vorgesehen.
Weiter unter http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=16903
Ob der Peak oil (das Ölfördermaximum), ab dem immer weniger Öl zur Verfügung steht, noch bevorsteht oder bereits harte Realität ist, sei dahingestellt. Zweifellos muss unser Schlaraffenland in der Zukunft mit enormen Veränderungen rechnen.
Im Moment wird unsere elektrische Energie zum größten Teil aus fossilen Brennstoffen hergestellt. Zählt man dazu die ebenso endliche Kernenergie, die zudem nötig macht, neue „Fossilien“ in der Erde zu vergraben, kommt man auf einen Anteil von 80 bis 90 Prozent. Beim Verkehr ist das Missverhältnis noch drastischer.
Dass das so unmöglich weitergehen kann, ist offensichtlich. Schließlich verbrennen wir diese einzigartigen Rohstoffe unnötig und unter Ausstoß von giftigen Gasen, welche das sensible Klima aus dem Gleichgewicht bringen. Das ist ein ebenso untragbarer Zustand, wie die ungerechte weltweite Verteilung: 20 Prozent der Menschheit haben an der Gesamtheit des Verbrauchs fossiler Ressourcen und der daraus resultierenden Emissionen einen 80-prozentigen Anteil. Weiterlesen
Nun gibt es endlich den ersten Artikel, den Einer bzw. Eine von Euch geschrieben und an uns gemailt hat. Macht weiter so! Schreibt Eure Meinungen, Anregungen, Blog Posts an buero(at)greencity.de und helft uns somit die Webseite zu gestalten…
von Doris Martinez
Leider ist der Klimawandel/Umweltschutz noch nicht in den Köpfen und Herzen der Menschen wirklich angekommen. Die meisten finden Umweltschutz klasse, solange er weit weg von der eigenen Person, vom eigenen Haushalt und ganz weit weg vom eigenen Geldbeutel stattfindet. Das gilt für die Industrie genauso. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist selbst gute Freunde von der Brisanz des Themas zu überzeugen, es ist manchmal fast nicht möglich. So wirklich will es keiner wissen.
Dabei profitieren wir so viel von der Natur, wir nehmen es nicht einmal mehr wahr! Wir genießen die duftenden Wälder, die Seen, die glasklaren Bäche, die Blumenwiesen, der Duft von frisch gemähtem Heu. Die Natur bringt uns so viel Liebe entgegen, aber wir merken es nicht! Wer es nicht glaubt, dass die Natur uns liebt, der sollte mal ganz bewußt alleine hinaus gehen - dann merkt er es, es dauert aber eine Weile, bis wir sensibel werden dafür. Für unsere Kinder wollen wir das beste (allerdings eine lebenswerte Zukunft ist im Moment noch nicht dabei), doch die Natur behandeln wir mit ziemlicher Achtlosigkeit und Respektlosigkeit. Indigene Menschen kennen das noch anders - sie sehen die Natur als gleichberechtigten Partner oder Freund an mit vollem Respekt und Anerkennung. Davon bräuchten wir wieder ein wenig, dann würde es vielleicht leichter fallen - das Energie sparen. Weiterlesen
Die Erde wird wärmer - das ist schlecht für die Menschheit und Pflanzen und Tiere. Der Temperaturanstieg könnte sogar ein Massensterben auslösen, befürchten Forscher. Sie begründen ihre These damit, dass alle fünf Massensterben der vergangenen 520 Millionen Jahre während warmer Phasen stattfanden.
Britische Forscher haben über einen Zeitraum von 520 Millionen Jahren auf die Geschichte des Lebens zurückgeblickt - und einen verhängnisvollen Zusammenhang gefunden: Jedes der fünf bekannten großen Massensterben in der Erdgeschichte stand in Zusammenhang mit einer Temperaturerhöhung…
von Hans-Josef Fell (Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen)
Die weltweite Ölproduktion hat im Jahr 2006 ihren Höhepunkt (Peak) überschritten und fällt jetzt mit einigen Prozentpunkten pro Jahr zurück. Das ist die Kernbotschaft einer globalen Ressourcen-Studie, die von der Energy Watch Group heute im Londoner Auslandspresseclub vorgestellt wird.
Schon in den nächsten beiden Jahrzehnten wird die globale Ölversorgung dramatisch zurückgehen und eine Versorgungslücke erzeugen, die auch durch erhöhte Energieproduktion aus anderen fossilen oder atomaren und alternativen Quellen kaum so schnell geschlossen werden kann. “Das alarmierendste Zeichen ist die steile Abnahme der Ölversorgung nach dem Peak”, warnt Jörg Schindler von der Energy Watch Group. Dieses Ergebnis und dazu der Zeitpunkt des Peak stehen offensichtlich in scharfem Kontrast zu den Projektionen und Prognosen der Internationalen Energie-Agentur (IEA). Weiterlesen
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