Klima
15.10.07
Daniel Dlouhy
09.10.07
Daniel Dlouhy
Wie der Klimawandel die Landschaft verändert
Samstag, den 13.10. um 19.15 Uhr - 19.45 Uhr auf SWR BW
Wiederholung am Montag, den 15.10. von 12.30 Uhr - 13.00 Uhr
Ausgestrahlt im Rahmen der Fernsehreihe “Landesschau unterwegs”
Ein Film von: Peter Kremnitzer
Der Klimawandel trifft auch die Landwirtschaft mit voller Wucht. Wetterkapriolen und verschobene Jahreszeiten machen den Landwirten schwer zu schaffen.
Die Ernte wird zum Glücksspiel und Bauernregeln, die Jahrhunderte ihre Richtigkeit hatten, gelten heute nicht mehr.
Wie reagieren die Bauern, kann ihnen die Wissenschaft helfen? Werden wir künftig Soja statt Weizen anbauen und Hirse statt Roggen? SWR-Autor Peter Kemnitzer hat bei Bauern nachgefragt und zeigt die neuesten Forschungsergebnisse
05.10.07
Daniel Dlouhy
Dienstag, 9. Oktober von 21.00 Uhr - 21.45 Uhr auf Phoenix Wiederholung am Mittwoch den 10. Oktober von 10.00 Uhr - 10.45 Uhr
Die Klimakatastrophe des Al Gore
“Die Erde hat keinen PR-Agenten und keine Lobby. Mit der größten Party der Welt werde ich das ändern”, sagt Al Gore und lässt die bekanntesten Popstars für über zwei Milliarden Menschen rocken.
Vor einem Jahr begleitete ein ZDF-Team Al Gore exklusiv während seiner Tour durch die Kinos, auch nach New York City in die heiligen Hallen der UN, wo er einer Einladung von Kofi Annan folgte. Im Sommer 2007 ist dasselbe Team wieder mit ihm unterwegs. Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen: “Live Earth”, das Konzertevent des Jahres 2007, zehn Jahre Kyoto-Protokoll und die Ergebnisse des G8- Gipfels in Heiligendamm: Sind die USA jetzt auf Klimaschutzkurs?
01.10.07
Daniel Dlouhy
Unterwegs mit dem Forschungsschiff Merian
Freitag, 05.10. von 15.00 Uhr - 15.30 Uhr auf 3sat
Ausgestrahlt innerhalb der Sendereihe “hitec”
Das deutsche Forschungsschiff Merian war unlängst inmitten von Eisbergen und Gletschern unterwegs. Mit an Bord: Wissenschaftler aus acht Ländern. Sie waren dem System Klima-Erde-Mensch auf der Spur, um die Diskussion zum Klimawandel zu versachlichen und mit Daten und Fakten zu unterfüttern. Sie wollten wissen, wie stark der Mensch an der Klimaveränderung beteiligt ist oder ob es auch andere - natürliche Ursachen geben kann.
25.08.07
Daniel Dlouhy
„Emissionshandel/ Ring frei für Runde zwei“
Ab 2008, so hat der Bundestag Ende Juni beschlossen, darf die Industrie 453,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich ausstoßen. Dieses Zuteilungsgesetz gilt bis 2012. Des Weiteren werden rund 40 Millionen Berechtigungen jährlich verkauft oder versteigert. Mit diesem Beschluss werde der Emissionshandel „endlich zu einem wirkungsvollen Klimaschutzinstrument“, so der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.
Nun sieht auch der WWF die politische Einsicht endlich reifen, die Atmosphäre ist ab sofort keine völlig kostenlose Müllhalde mehr. Unter Kritik stehen allerdings die Sonderregelungen, welche die Kohlekraftwerke betreffen und deren Neubau fördern. Denn nach der Entscheidung des Bundestages darf ein Kohlekraftwerk fast doppelt so viel CO2 ausstoßen wie ein neues Gaskraftwerk. print_pg_navigation() ?>
20.08.07
Daniel Dlouhy
Anfang Juli fand der dritte und letzte Energiegipfel der Bundesregierung statt. Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft versammelten sich um über den von Angela Merkel als „nicht veränderbaren Bestandteil der deutschen Energiepolitik“ bezeichneten Klimaschutz, zu diskutieren. Die Regierung hat sich das Ziel gesetzt die CO2 – Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken und gleichzeitig mit derselben Energiemenge die Wirtschaftsleistung zu verdoppeln.
Diese Ziele könne man mit sparsameren Elektrogeräten, dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, einem modernen Kraftwerkpark und der vermehrten Nutzung erneuerbarer Energien erreichen. Des Weiteren sollen Gebäude mit schlechter Energieeffizienz saniert und modernisiert werden um deren Energiebedarf zu minimieren.
Die großen Energiekonzerne kritisierten auch den von Bundeskanzlerin Merkel weiterhin vertretenen Standpunkt gegenüber dem Ausstieg aus der Atomenergie. Im Gegensatz zur Politik von Frau Merkel verlangen die Energiekonzerne hingegen längere Laufzeiten der Atomkraftwerke. Umweltverbände wie z.B. der BUND und Vertreter erneuerbarer Energien veröffentlichten vor kurzer Zeit Studien, die belegen, dass Klimaziele, vernünftige Strompreise und eine sichere Versorgung gesichert sind. Wichtig ist allerdings, dass die Regierung Rahmenbedingungen ermöglicht, die dies zulassen. Wobei der geplante Bau von Kohlekraftwerken wohl sicher nicht auf den richtigen Weg führen kann…
20.08.07
Daniel Dlouhy

13.08.07
Daniel Dlouhy
Sieben Kernaussagen zum Klimawandel

1. Durch menschlichen Einfluß haben die Treibhausgase in der Atmosphäre Konzentrationen erreicht, die für die letzten Jahrmillionen beispiellos sind. Insbesondere Kohlendioxid ist von 280 ppm (Millionstel der gesamten Lufthülle) im Jahr 1750 auf heute etwa 380 ppm angestiegen. Dadurch wird der Erde ein massiver zusätzlicher Treibhauseffekt aufgezwungen.
2. Wirtschaftet die Menschheit weiter wie bisher, könnte sich unser Planet bis zum Jahr 2100 um 5 °C erwärmen. Dies ist in etwa die natürliche Temperaturdifferenz zwischen einer Eiszeit und einer Warmzeit. Da wir uns gegenwärtig schon in einer Warmzeit befinden, steuerten wir direkt auf eine „Heißzeit” zu.
3. Die Langzeitfolgen wären ein Meeresspiegelanstieg im 30-50 Meterbereich und eine massive Versauerung der Ozeane, die einem Abfall des marinen ph-Werts von 8,2 auf 7,7 entspräche.
4. Außerdem kann ein ungebremster Klimawandel eine Reihe von „Kippschaltern“ im Erdsystem (wie den Amazonasregenwald, das El Nino-Phänomen oder den Indische Monsun) umlegen und die Betriebsweise ganzer Subkontinente und Meeresbecken auf den Kopf stellen. Sich gegenseitig aufschaukelnde Wechselwirkungen könnten schließlich sogar einen „galoppierenden Treibhauseffekt“ auslösen.
5. Es besteht jedoch die Möglichkeit, solch einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden, indem die globale Erwärmung auf höchstens 2°C begrenzt wird. Dies bedeutet insbesondere, daß die Konzentration atmosphärischer Treibhausgase langfristig 400 ppm C02-Äquivalente nicht übersteigen darf.
6. Dies wiederum erfordert die Reduktion der zivilisatorischen Treibhausgasemissionen im 21. Jahrhundert um etwa 1% pro Jahr. Neuste sozioökonomische Analysen haben gezeigt, daß die entsprechenden Maßnahmen das globale Wirtschaftswachstum bis 2100 um nur 3 Monate verzögern würden, wenn die technischen und institutionellen Innovationspotentiale ausgeschöpft würden.
7. Die Begrenzung der Erwärmung auf 2 °C und die Anpassung an den Restklimawandel erfordern nichtsdestotrotz eine globale „Kulturrevolution“, bei der Stadt- und Landleben neu definiert werden müssen.
Quelle: Potsdam Institut für Klimaforschung



