Das Nachfolgeprojekt der erfolgreichen Solarparks: solarpark2000.de/, solarpark2003.de/, solarpark2004.de/, solarpark isar2004.de/, solarpark2005.de/ und solarpark2006.de/

Der Solarpark Isar 2007 ist bereits die achte solare Bürgerbeteiligungsanlage, die von Green City e.V. auf den Weg gebracht wird. Die erfahrenen Partner Natur Energieanlagen Projekt GmbH und Green City Energy GmbH übernehmen die Realisierung. Das Solarstromkraftwerk verteilt sich auf Süddächern im Münchner Umland und am Bodensee. Insgesamt wird der Solarpark eine Leistung von rund 450 kWpeak haben, womit ca. 160 Haushalte mit ökologischem Strom versorgt werden können. Durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sind die Einspeisevergütungen über 20 Jahre gesetzlich garantiert und ermöglichen eine attraktive Rendite von über 6 %.
Macht die Sonne zu Geld und zeichnet Solaranteile!
Standorte: rund um München und am Bodensee.
Finanziell attraktiv: über 6% Rendite prognostiziert
Ökologisch sinnvoll: Sonnenenergie
Neugierig geworden?
Mehr Infos erhaltet Ihr am Green City e.V. Solar-Infotelefon unter der Nummer 089.890668-52 oder per e-mail an solarpark@greencity.de
Die Energie- und Klimawochen- schau: Die Emissionen nehmen rasch zu, das arktische Eis noch schneller ab, aber Vattenfall will weiter die ostdeutsche Landschaft auf der Suche nach Braunkohle umpflügen
Seit fast 20 Jahren wird über den internationalen Klimaschutz verhandelt, seit rund 15 Jahren gibt es eine UN-Klimarahmenkonvention, der fast alle Staaten angehören, aber die Treibhausgasemissionen nehmen munter weiter zu. Das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien aus Münster hat auf der Basis von Daten des Bundeswirtschaftsministeriums und von BP zwei interessante Tabellen veröffentlicht. Aus diesen geht hervor, dass die Kohlendioxid-Emissionen aus der Verbrennung von Kohle und Erdöl-Derivaten insbesondere seit Beginn des neuen Jahrtausends kräftig zugenommen haben. Von 24,677 Milliarden Tonnen im Jahre 2000 stiegen sie auf 30,182 Milliarden Tonnen im vergangenen Jahr. Das ist ein Anstieg um gut 20 Prozent in nur sechs Jahren. Offenbar hängt die Steigerung mit dem kräftigen Wachstum der Weltwirtschaft zusammen, das seit einigen Jahren zu beobachten ist und das deutlich über den Werten der vorhergehenden Jahrzehnte liegt.
Text auf www.telepolis.de weiterlesen.
Der Irrsinn einer Branche: Warum Architekten das energieeffiziente Wohnen verschlafen.
Von Gerhard Matzig
Dass sich Politiker als ,,Architekten‘‘ bezeichnen, als Architekten etwa der Nahostverträge oder als Baumeister Europas, ist bekannt. Es ist lediglich Rhetorik. Neu ist jedoch, dass sich Leute wie Bill Clinton oder Angela Merkel im Zuge des Klimawandels tatsächlich für Fensterprofile und Wärmedurchgangskoeffizienten interessieren.
Der amerikanische Ex-Präsident offenbarte erst kürzlich seine ,,Clinton Climate Initiative‘‘ und sprach davon, dass in Zukunft alle Gebäude so zu isolieren seien, dass ,,die Wände und Fenster nicht Kälte im Sommer und Wärme im Winter abgeben‘‘. Und die deutsche Kanzlerin bekräftigte jüngst die Zusage, energieeffiziente Umbaumaßnahmen im Wohnungsbau zu fördern. Energiesparen sei eine ,,Bürgerpflicht‘‘ in den ,,eigenen vier Wänden‘‘. Auch hier geht es um Fassaden, Fenster und Türen, um eine energetisch sinnvolle Grundrissgestaltung sowie um die Frage, wie wir in Zukunft unsere Behausungen erwärmen wollen. Weiterlesen
Ab 1. Oktober diesen Jahres ist für den Verkauf oder die Neuvermietung von Gebäuden der Energieausweis notwendig. Die möglichen Nebenkosten sind dann auf einen Blick erkennbar. Dementsprechend rechnet die Stadt München mit bis zu 60 000 neuen Energieausweisen pro Jahr. Der Energiepass ist zehn Jahre lang gültig und in zwei unterschiedlichen Ausführungen erhältlich:
Verbraucherausweis:
- Berechnung aus den letzten drei Heizkostenrechnungen
- Kosten zwischen 30 und 50 Euro
Bedarfsausweis:
- Erstellung durch einen Fachmann vor Ort
- Kosten belaufen sich auf ca. 200 Euro

Für ausführliche Informationen bitte auf der Webseite von Energieeinsparverordnung nachlesen.
Hermann Scheer (Präsident von EUROSOLAR; Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien (World Council for Renewable Energy, WCRE); Vorsitzender des Internationalen Parlamentarier-Forums Erneuerbare Energien; Mitglied des Deutschen Bundestag; wissenschaftlicher Publizist und Autor) zu “CO2-freien Kohlekraftwerken”
PRESSEMITTEILUNG
Bonn, den 14. August 2007
Scheer: “Mit dem ‘Informationszentrum klimafreundliches
Kohlekraftwerk’ polieren sich die Stromkonzerne mit Schwarzer Magie”

Der neu gegründete Lobby-Club mit dem verharmlosenden und irreführenden Namen “Informationszentrum Klima” ist eine millionenschwere Mogelpackung zur Täuschung der Menschen. Mit dieser Einschätzung warnt Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR und Träger des Alternativen Nobelpreises, davor, auf einen neuen Trick der großen Energiekonzerne hereinzufallen. Das Image von Kohlekraftwerken lässt sich mit Schwarzer Magie nicht künstlich aufpolieren. Weiterlesen
„Strompreiserhöhung/ Ökostrom rechnet sich“

Mit dem Wegfall der Preisaufsicht am 1. Juli nutzten etliche Energieversorger die Gelegenheit zu weiteren Strompreis Erhöhungen. Nach Angaben des unabhängigen Verbraucherportals Verivox stiegen die Grundversorgungstarife um bis zu 8%. Da weitere Preiserhöhungen, speziell von den vier großen Stromkonzernen Deutschlands (E.ON, RWE, EnBW, Vattenfall), die rund 80% des gesamten Marktes ausmachen, erwartet werden, rät der Verbraucherschutz dazu, den Stromanbieter zu wechseln.
Das Umweltbundesamt betonte, dass umweltfreundliche Stromangebote oft nicht teurer sind, in manchen Regionen sind sie sogar günstiger als der konventionell erzeugte Strom. Daher fordert das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ die Verbraucher auf umgehend zum Ökostrom zu wechseln, um den Strompreiserhöhungen, die ohne plausiblen Grund stattfanden, zu entgehen. Außerdem sei der Anbieterwechsel einfach, schnell und sicher, so ein Sprecher des Aktionsbündnisses. Empfohlen werden die überregionalen Ökostromanbieter EWS Schönau, Lichtblick, Greenpeace energy und Naturstrom.
Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie bei VERIVOX und bei ATOMAUSSTIEG SELBER MACHEN.
Wie die SZ am 17.08.2007 berichtete, soll in Zukunft die Energie für München vermehrt aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. Dies geschähe zum Ausgleich für die Beteiligung an einem Kohlekraftwerke in NRW, so der Stadtrat. Einen entscheidenden Anteil der regenerativen Energie soll die Geothermie, d.h. die Wärme aus den tief liegenden Erdschichten, decken. Deshalb vermessen die Stadtwerke im September und Oktober den Grund unter der Stadt auf unterirdische Hitzequellen. Weiterlesen
Eine aktuelle Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), die eine Ökobilanz für in der Schweiz genutzte Biotreibstoffe erarbeitet hat, ergab, dass alleine biogene Energieträger künftige Energieengpässe nicht lösen könnten. Es sei zwar so, dass bei der Verbrennung von Biotreibstoffen bis zu ein Drittel weniger Treibhausgase frei werden als bei Benzin oder Diesel, allerdings rät die Studie trotzdem vom gezielten Anbau von Biomasse zur Energienutzung ab. Denn besonders Anbau und Verarbeitung dieser Rohstoffe belasten die Umwelt schwer, was natürlich dazu führt, dass die ökologische Gesamtbilanz der Biotreibstoffe negativ beeinflusst wird. Beispielsweise ist es unumstritten, dass die Abholzung der Regenwälder um Anbaufläche für Ölpalmen zu schaffen keine optimale Lösung ist. Würde aber die verfügbare, nicht „erzwungene“ Biomasse effizient genutzt werden, d.h. der Verbrauch gesenkt und die Wirksamkeit erhöht, kann Biomasse als Energieträger eine entscheidende Rolle spielen.
Um einen Anreiz zu schaffen in Biotreibstoff zu investieren und die Anbau- und Produktionsprozesse immer weiter zu verbessern, sei es sinnvoll, laut WWF Schweiz, die Steuerbelastung von Treibstoffen nach deren Umweltauswirkung und Nachhaltigkeit auszurichten.
Anfang Juli fand der dritte und letzte Energiegipfel der Bundesregierung statt. Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft versammelten sich um über den von Angela Merkel als „nicht veränderbaren Bestandteil der deutschen Energiepolitik“ bezeichneten Klimaschutz, zu diskutieren. Die Regierung hat sich das Ziel gesetzt die CO2 – Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken und gleichzeitig mit derselben Energiemenge die Wirtschaftsleistung zu verdoppeln.
Diese Ziele könne man mit sparsameren Elektrogeräten, dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, einem modernen Kraftwerkpark und der vermehrten Nutzung erneuerbarer Energien erreichen. Des Weiteren sollen Gebäude mit schlechter Energieeffizienz saniert und modernisiert werden um deren Energiebedarf zu minimieren.
Die großen Energiekonzerne kritisierten auch den von Bundeskanzlerin Merkel weiterhin vertretenen Standpunkt gegenüber dem Ausstieg aus der Atomenergie. Im Gegensatz zur Politik von Frau Merkel verlangen die Energiekonzerne hingegen längere Laufzeiten der Atomkraftwerke. Umweltverbände wie z.B. der BUND und Vertreter erneuerbarer Energien veröffentlichten vor kurzer Zeit Studien, die belegen, dass Klimaziele, vernünftige Strompreise und eine sichere Versorgung gesichert sind. Wichtig ist allerdings, dass die Regierung Rahmenbedingungen ermöglicht, die dies zulassen. Wobei der geplante Bau von Kohlekraftwerken wohl sicher nicht auf den richtigen Weg führen kann…
Vom 18. - 20. Oktober 2007 findet in München die achte Weltumweltsteuerkonferenz statt. Die englischsprachige Veranstaltung findet im Kardinal-Wendel-Haus am Englischen Garten statt. Sie wird vom FÖS (Förderverein Ökologische Steuerreform e.V) in Zusammenarbeit mit der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Regensburg organisiert. Unter www.worldecotax.org und www.greentaxes.info finden sie alle Informationen zur Konferenz und den Konferenzthemen, zusätzlich kann man sich dort als Konferenzteilnehmer registrieren lassen.