Die Klimaschutzkampagne Null Grad Plus hatte zum Ziel, konkrete Klimaschutzmaßnahmen anzubieten und jeden zum verstärkten handeln aufzufordern. Kernziel war es, neue Kohlekraftwerke für München zu verhindern und den Ausbau der erneuerbaren Energien auf 40% des Gesamtenergiebedarfs bis zum Jahr 2020 voranzutreiben.
Mit insgesamt 2.500 Unterschriften und einer Reihe von Aktionen konnte die Kampagne mit dazu beitragen, die Weichen einer zukunfts- fähigen Energiepolitik richtig zu stellen: Auch auf Druck von Bürgern konnte der Stadtrat überzeugt werden, den Stadtwerken München die Beteiligung am Neubau von Kohlekraftwerken zu verwehren und verstärkt auf Kraft-Wärme-Kopplung und Erneuerbare Energien zu setzen.
Dass der Zukunftsweg einer klimafreundlichen, sicheren und preisstabilen Energieversorgung über Erneuerbare Energien führt, haben letztlich auch die Stadtwerke erkannt. SWM-Chef Kurt Mühlhäuser hat sich zum Ziel gesetzt, in Zukunft alle Privatkunden der Stadtwerke mit Strom aus 100% Erneuerbaren Energien zu versorgen. Dies zeigt: Öffentlicher Druck wirkt!
Dass dieser Energiebeschluss nur ein wichtiger Teilaspekt einer umfassenden Klimaschutzstrategie war, ist kein Geheimnis. Denn 100% Erneuerbare Energien sind nur möglich, wenn der Energieverbrauch weiter drastisch gesenkt wird und Effizienzmaßnahmen ergriffen werden. Green Cityмаси steht als Träger der Kampagne weiterhin für konsequenten Klimaschutz und unterstreicht dies durch eine Vielzahl von aktuellen Projekten.
Null Grad Plus konnte als Kampagne ein positives Fazit ziehen und bedankt sich bei allen Helfern für die große Unterstützung. Die Klimaschutzkampagne wurde auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt und ist derzeit inaktiv.
Aktuelles
31.12.08
admin
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28.11.08
admin
Weltweiter Aktionstag gegen den Klimawandel am 6.12.2008
Greencity und WECF starten am 6.12.2008 zwischen 11 und 12 eine Ballonaktion am Odeonsplatz. Diese Aktion findet im Rahmen des weltweiten Aktionstag gegen den Klimawandel statt und ist Teil der dezentralen Aktionen der Klima- Allianz.
Um 5 vor 12 werden dann die Ballons in die Luft gehen.
Unsere Aktion richtet sich an die Teilnehmer der Weltklimakonferenz in Posen und an die EU- Vertreter, die am 11. Dezember über Europas Klimaschutz- Zukunft entscheiden.
Auch Ihr könnt Einfluß nehmen: 
Macht Barroso, Merkel, Gabriel & Co Dampf. Beteiligt Euch an der Onlineaktion von CAN Europe, BUND, Greenpeace und WWF unter www.timetolead.eu/actoptical channel.
Kommt vorbei! Unterstüzt unsere Aktion!
09.05.08
s.taschner
Unterzeichnen Sie den Appell von campact an Merkel und Gabriel

Den Energiekonzernen ist unser Klima egal: Sie wollen mehr als 20 neue Kohlekraftwerke bauen. Für Jahrzehnte würde eine klimaschädliche und ineffiziente Stromproduktion zementiert.
Fordern Sie Angela Merkel und Umweltminister Gabriel auf, die Pläne zu stoppen: Sie müssen neuen Kraftwerken per Gesetz vorschreiben, Energie effizient zu nutzen. Nur wer mindestens 58 Prozent der im Brennstoff enthaltenen Energie zur Stromerzeugung nutzt, darf bauen. Das schaffen moderne Gaskraftwerke, während Kohlekraftwerke scheitern.
weiter
09.05.08
Lisa Mayr
Dokumentarfilm über die Folgen der Kohlekraft in Deutschland
Am Dienstag den 6. Mai lief im Rahmen des DokFest 2008 ein Beitrag, welcher auf eine ganz eigene Art den Wahnsinn der Energiegewinnung durch Kohle und damit auch den Braunkohlebergbau beschreibt.
In Grevenbroich-Neurath baut die RWE Power AG im Moment ein Kraftwerk zur Verstromung von jährlich 6-7 Tonnen Braunkohle. 2010 soll die Anlage in Betrieb genommen werden und dann 30 Jahre laufen.
Die Braunkohle für dieses Projekt kommt aus dem nahe gelegenen Tagebau Garzweiler II, der ebenfalls von der RWE Power AG betrieben wird. Im Juni 2006 wurde der Tagebau offiziell in Betrieb genommen.
Der Film Otzenrath 3° kälter erzählt die Geschichte der Menschen, die gezwungen waren ihre Dörfer den Braunkohlebaggern zu überlassen. Insgesamt wurden 2600 Einwohner aus drei Orten umgesiedelt und versuchen nun, aus ihren neuen Dörfern eine Heimat zu machen. Und all das für einen Energieträger, vor dessen Auswirkungen auf das Weltklima schon seit Jahren gewarnt wird.
Mit einer Fernsehausstrahlung ist im Herbst 2008 in den Programmen von 3sat und WDR zu rechnen.
25.04.08
Lisa Mayr
Die Kolumne zum Klima in München
In Obergiesing, mit Blick auf das Sechz’ger-Stadion, gab es einmal einen Biergarten. Heute sind die umliegenden Straßen stark befahren, den Biergarten gibt es nicht mehr. Das Gelände aber gibt es noch, die biergartentypischen Kastanien auch. Nur unter diesen ist heute, ganz biergartenuntypisch, ein Gebrauchtwagenhändler.
Dieser verkauft nicht irgendwelche Autos. Es sind die ganz Großen die hier angeboten werden, die Pickup-Trucks, die man in amerikanischen Highschoolfilmen immer auf den Parkplätzen stehen sieht.
Auf deutschen Parkplätzen sieht man sie dagegen eher selten. Was vermutlich daran liegt, dass sie da überhaupt nicht drauf passen. Von der Tiefgarage gar nicht zu reden. Weiterlesen
18.04.08
s.taschner
Ein neuer Klimaschock bahnt sich an: Forscher haben alarmierende Hinweise gefunden, dass der gefrorene Boden im Schelfmeer der Arktis auftaut und eingelagertes Methan freisetzt. Die Folge wäre eine katastrophale Erderwärmung - Methan ist ein noch viel stärkeres Treibhausgas als CO2.
mehr auf Spiegelonline
11.04.08
Sandra G
Als erstes deutsches Bundesland hat Bremen am Mittwoch ein Tempolimit auf der Autobahn eingeführt. Auf den ca. 60 Kilometern Autobahn des Bundeslandes gilt nun generell die Geschwindigkeitsbeschränkung von 120km/h. Damit wird auch die alte Diskussion pro oder contra Tempolimit auf deutschen Autobahnen wieder neu entfacht.
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10.04.08
Barbara Wuensche
Greenpeace ruft zu einer Online-Petition an Angela Merkel auf

Anlässlich des UN-Urwaldgipfels (offiziell 9. Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention CBD) im Mai 2008, bei dem Angela Merkel Gastgeberin ist, ruft Greenpeace zu einer Online-Petition auf, um sie an ihre besondere Verantwortung zu erinnern.
Die Urwälder sind nicht nur Lebensraum für Millionen Pflanzen, Tiere und nicht zuletzt Menschen, sie leisten auch einen sehr großen Beitrag bei der Speicherung von CO2. Rund 75 Prozent des weltweit in der Vegetation gespeicherten Kohlenstoffs befindet sich in Wäldern. Deren Zerstörung durch Abholzung und Brandrodung verursacht 20% der weltweiten Treibhausgasemissionen. Dass ist mehr als der gesamte Verkehrssektor weltweit emittiert. Die Bedeutung des Urwaldschutz für den Klimaschutz kann also nicht hoch genug eingeschätzt werden.
01.04.08
Sandra G
Eine Alternative zu dem von Vattenfall geplanten Kohlekraftwerk in Hamburg Moorburg ist in Sicht. CDU und Grüne verhandeln über den Bau eines kleineren Gaskraftwerkes. Ein erstes Angebot des Ökostromanbieters Lichtblick liegt auf dem Tisch.
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31.03.08
Lisa Mayr
Das Transrapidprojekt wird voraussichtlich auf Grund von explodierenden Kosten nicht realisiert. Die erwarteten Kosten, in der Machbarkeitsstudie 2002 auf 1,85 Milliarden Euro veranschlagt, sind mittlerweile auf über 3 Milliarden Euro gestiegen und überschreiten damit die geplante Finanzierung bei weitem. So scheint sich das Transrapid-Problem quasi von selbst gelöst zu haben.
Ob der geplante Bürgerentscheid am 13. April dennoch stattfindet ist im Moment noch unklar. OB Christian Ude hält einen Verzicht erst für möglich, wenn das Planfeststellungsverfahren offiziell beendet wird. Da ein positiver Planfeststellungsbeschluss zehn Jahre rechtsgültigkeit besäße ist hier, so Ude, besondere Vorsicht geboten.
Klarheit wird es spätestens am 9. April geben, wenn der Stadtrat in einer Sondervollversammlung über die Absage oder die Durchführung des Bürgerentscheids entscheidet.
