„Strompreiserhöhung/ Ökostrom rechnet sich“
Mit dem Wegfall der Preisaufsicht am 1. Juli nutzten etliche Energieversorger die Gelegenheit zu weiteren Strompreis Erhöhungen. Nach Angaben des unabhängigen Verbraucherportals Verivox stiegen die Grundversorgungstarife um bis zu 8%. Da weitere Preiserhöhungen, speziell von den vier großen Stromkonzernen Deutschlands (E.ON, RWE, EnBW, Vattenfall), die rund 80% des gesamten Marktes ausmachen, erwartet werden, rät der Verbraucherschutz dazu, den Stromanbieter zu wechseln.
Das Umweltbundesamt betonte, dass umweltfreundliche Stromangebote oft nicht teurer sind, in manchen Regionen sind sie sogar günstiger als der konventionell erzeugte Strom. Daher fordert das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ die Verbraucher auf umgehend zum Ökostrom zu wechseln, um den Strompreiserhöhungen, die ohne plausiblen Grund stattfanden, zu entgehen. Außerdem sei der Anbieterwechsel einfach, schnell und sicher, so ein Sprecher des Aktionsbündnisses. Empfohlen werden die überregionalen Ökostromanbieter EWS Schönau, Lichtblick, Greenpeace energy und Naturstrom.
Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie bei VERIVOX und bei ATOMAUSSTIEG SELBER MACHEN.

31.08.07
Daniel Dlouhy
