31.03.08
Lisa Mayr
Das Transrapidprojekt wird voraussichtlich auf Grund von explodierenden Kosten nicht realisiert. Die erwarteten Kosten, in der Machbarkeitsstudie 2002 auf 1,85 Milliarden Euro veranschlagt, sind mittlerweile auf über 3 Milliarden Euro gestiegen und überschreiten damit die geplante Finanzierung bei weitem. So scheint sich das Transrapid-Problem quasi von selbst gelöst zu haben.
Ob der geplante Bürgerentscheid am 13. April dennoch stattfindet ist im Moment noch unklar. OB Christian Ude hält einen Verzicht erst für möglich, wenn das Planfeststellungsverfahren offiziell beendet wird. Da ein positiver Planfeststellungsbeschluss zehn Jahre rechtsgültigkeit besäße ist hier, so Ude, besondere Vorsicht geboten.
Klarheit wird es spätestens am 9. April geben, wenn der Stadtrat in einer Sondervollversammlung über die Absage oder die Durchführung des Bürgerentscheids entscheidet.
28.03.08
s.taschner
In Deutschland findet am 29.03.2008 von 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr die “Earth Hour 2008″ statt.
Auf dem ganzen Globus werden am 29. März 2008 Städte an der Aktion “Earth Hour 2008″ teilnehmen. Bislang traten 13 Städte aus jedem Erdteil der Welt der Aktion bei, darunter auch Kopenhagen, Toronto, Chicago, Melbourne, Brisbane, Tel Aviv and Manila.
“Earth Hour 2008″ ist Teil eines weltweiten Projektes zur Bekämpfung des globalen Klimawandels des WWFs.
20.03.08
Barbara Wuensche
Aktionskreis contra Transrapid e.V. ruft zur Wahl gegen den Transrapid auf
Am 13. April 2008 findet in München der Bürgerenscheid gegen den Transrapid statt. Dieser hat eine enorme Signalwirkung. Denn obwohl der Transrapid eine Landessache ist, auf die der Bügerentscheid keinen direkten Einfluss haben kann, wird das Ergebnis doch ein deutliches politisches Signal für die Landesregierung darstellen.
Zudem könnte dieser Entscheid die einzige formale Möglichkeit der Münchner Bürgerinnen und Bürger sein, über den Transrapid abzustimmen, falls der Bayerische Verfassungsgerichtshof das geplante Volksbegehren nicht bewillig.
Eine hohe Wahlbeteiligung mit den ensprechenden Stimmen ist ein entscheidendes Zeichen für die Politik.
Deshalb: geht zur Wahl und stimmt mit
Selbst aktiv werden mit Green City
Green City wird als Unterstützer des Aktionskreises contra Transrapid e.V. eigene Aktionen im Vorfeld des Bürgerentscheids veranstalten. Unterstützer sind dabei dringend notwendig und immer herzlich willkommen. Deshalb meldet euch per Mail bei uns, wenn ihr euren Beitrag im Kampf gegen den Transrapid leisten wollt.
19.03.08
Lisa Mayr
Die Kolumne zum Klima in München
Jetzt wird das anscheinend doch nichts mit dem Transrapid. Die einen freut es, die anderen sind traurig. Und der Münchner CSU-Vorsitzende Otmar Bernhard warnt vor der Gefahr, denn die naht seiner Meinung nach dem Münchner Verkehrskonzept der olympischen Winterspiele 2018.
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14.03.08
Lisa Mayr
Bundesumweltamt warnt jedoch vor voreiligem Optimismus
Wie das Umweltbundesamt berichtet, sind die Treibhausgasemissionen in Deutschland im Jahr 2007 gegenüber 2006 um 2,4% und damit 24 Millionen Tonnen gesunken. Damit liegen die deutschen Gesamtemissionen mit 981,1 Millionen Tonnen erstmals unter der Milliardengrenze. Insgesamt hat Deutschland damit seine Treibhausgasemissionen seit 1990 um 20,4 % gesenkt und ist nur noch wenig vom Reduktionsziel von 21% entfernt.
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14.03.08
Lisa Mayr
BUND ruft zu einer E-Mail-Aktion an die Hamburger Grünen auf
In den Hamburger Koalitionsverhandlungen über ein mögliches erstes schwarz-grünes Bündnis auf Landesebene, ist das von Vattenfall geplante Steinkohlekraftwerk Moorburg zu einem zentralen Diskussionspunkt geworden.
Die Hamburger Grünen haben sich in ihrem Wahlkampf deutlich gegen den Bau ausgesprochen. Sie wollen Hamburg zur „Hauptstadt des Klimaschutzes“ und zur „Modellregion für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz machen“ (siehe Wahlprogramm).
Das von Vattenfall geplante Kohlekraftwerk wäre mit seinen 1640 MW Leistung eines der Größten der 27 derzeit in Deutschland geplanten Kohlekraftwerke und würde den CO2-Ausstoß der Hansestadt um 40% erhöhen!
Der BUND ruft aus diesem Grund zu einer E-Mail-Aufforderung an die Grünen auf, um sie an ihr Wahlversprechen zu erinnern. Einfach klicken um den Hamburger Grünen die Aufforderung zu schicken:
WORT HALTEN - KOHLEKRAFTWERK MOORBURG STOPPEN!
SpiegelOnline-Artikel zum Thema
13.03.08
Barbara Wuensche
Hilfe beim Energiesparen haben die Münchner Schulen durch eine Spende von 1.000 energiesparenden Leuchtstoffröhren erhalten. Diese wurden im Rahmen einer Tagung des Landesverbands Bayern des Bundesverbands mittelständische Wirtschft e.V. (BVMW) mit dem Titel „Der Klimawandel als Chance“ gestiftet. Mit ihnen lässt sich im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtstoffröhren 10% Energie einsparen.
Diese Spende verhilft den Schulen auch zu einer indirekten Finanzspritze, denn im Rahmen des sogenannten „Fifty-Fifty-Projektes“, das vor zehn Jahren vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU e.V.) initiiert wurde, erhalten teilnehmende Schulen die Hälfte der von ihnen eingesparten Energiekosten zur eigenen Verfügung ausgezahlt. Dieses Projekt findet deutschlandweit derzeit an etwa 3.500 Schulen statt. Pro Teilnehmer konnten die jährlichen CO2 Emissionen um durchschnittlich 25 Tonnen und die Energierechnung um 5.000 € gesenkt werden.
07.03.08
s.taschner
Ein Artikel in der taz vom 7. März 2008 beleuchtet das Engagement der großen Energiekonzerne im regenerativen Bereich kritisch.
Eins wird dabei deutlich: im Wesentlichen handelt es sich um Marketinggags mit nicht immer ganz umsetzbaren Projekten. Viel mehr Geld wird nach wie vor für Kohlekraftwerke und Atomkraft ausgegeben.
Eins wird damit wieder völlig klar: zeigt Eon, EnBW, RWE und Vattenfall die rote Karte und wechselt zu einem der vier Ökostromanbieter, die es ehrlich mit der Energiewende meinen.
Taz-Artikel Zu Ökostrom wechseln
06.03.08
Lisa Mayr
06.03.08
Lisa Mayr
Die Kolumne zum Klima in München
Klimaschutz mal anders
Mit dem Klimawandel lässt sich mittlerweile gut Quote machen. Das dachten sich auch die Fernsehmacher von Pro Sieben, und initiierten das Klimabündnis mit dem Namen ContraCO2. Pro Sieben hat damit eifrig geworben, es gab zahlreiche Sondersendungen und auf der ProSieben Homepage kann man sich jetzt informieren wie man Energie einspart durch das Abschalten von Standby-Geräten, durch Wärmedämmung in Wohnungen, durch Energiesparlampen und wie man Benzin sparen kann. Klimaschutz überall.
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