27.12.07
s.taschner
Tagung der Evangelische Akademie Tutzing, 15. - 17.2.2008,
Unterlassener Klimaschutz kommt im wahren Wortsinn teuer zu stehen. Welche Folgen haben Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel auf die Weltwirtschaft? Welche Chancen ergeben sich durch aktiven Klimaschutz für die Wirtschaft?

16.12.07
s.taschner
Green City beschließt Klimaschutz-Resolution
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Der Klimawandel lässt uns keine Zeit für ein langatmiges Taktieren in Bündnis-Veranstaltungen.
Die Münchner Umweltorganisation Green City e.V. fordert die Landeshauptstadt München und die Partner des Bündnisses „München für Klimaschutz“ auf, kompromisslos für das Erreichen der selbst gesteckten Klimaschutzziele (Reduzierung des CO2-Ausstoßes um mindestens 50% bis 2030 vom Basisjahr 1987) einzutreten. Die Zeit der Kompromiss-Bündnisse ist abgelaufen. Jetzt werden Bündnisse benötigt, die in den seit langem bekannten Handlungsfeldern mit kraftvollen Taten große Schritte für den Klimaschutz einleiten.
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15.12.07
s.taschner

Die Gewinner des Worst EU Lobbying Awards 2007
BMW, Daimler und Porsche – gemeinsam nominiert in der Kategorie Worst EU Lobbying – erhielten mehr als 30 Prozent aller Stimmen. Wählerinnen und Wähler aus ganz Europa stuften ihre gemeinsame Kampagne für die Verwässerung und Verzögerung von verpflichtenden CO2-Reduktionszielen als schlimmste und am meisten irreführende ein. Die EU-Kommission hatte die Reduktionsziele vorgeschlagen, nachdem freiwillige Zielvereinbarungen von der Autoindustrie nicht eingehalten wurden.
15.12.07
Lisa Mayr
Die Kolumne zum Klima in München
Naherholung
Auch im Winter fährt der Münchner am Wochenende gerne aufs Land. Und glücklicherweise tun das auch immer mehr Leute mit der S-Bahn. Viele weil sie sich dem Klimaschutz verpflichtet fühlen. Sicher auch manche, weil sie ihrem neuen Luxus-Offroader die Fahrt ins wilde münchner Hinterland nicht zutrauen. Das ist ein anderes Thema aber, egal aus welchem Grund, so oder so ist die S-Bahn eine gute Wahl für die Fahrt in die klimaschonende Naherholung.
Steigt der frisch erholte Stadtbewohner nach gelungener Naherholung an der Endstation aber wieder in die Bahn, bemerkt er Sonderbares: nahezu alle Türen des Zuges stehen offen. Und bleiben so bis zur Abfahrt, also insgesamt für zehn Minuten. Sie schließen nicht wie früher automatisch nach wenigen Sekunden, sondern müssten von den Lokführern geschlossen werden.
Das stört zum Einen den frierenden und schon nicht mehr ganz so naherholten Naherholer im Inneren des Zuges. Und ausserdem und vor allem stört es das Klima, denn die kalten Waggons müssen während der Fahrt auch wieder aufgeheizt werden, und damit verschwendet der MVV klimaschädlich und leicht vermeidbar Energie. Deshalb: Tür zu, MVV!
14.12.07
Daniel Dlouhy
13.12.07
Lisa Mayr
Die Kolumne zum Klima in München
Heute: Rauchverbot
Vor drei Monaten habe ich aufgehört zu rauchen. Die Gründe waren vielseitig. Gesundheit, Geldersparnis, das Nichtraucherschutzgesetz und viele mehr. Und einer davon war, dass ich meinen Geruchssinn verbessern wollte. Ich wollte die Natur wieder besser wahrnehmen können, wollte den Wald riechen, die Wiesen, die Blumen und den Regen.
Das hat auch hervorragend funktioniert, es ist eine wahre Symphonie der Geruchserlebnisse.
Aber diese wiedergewonnene Sinnesschärfe hat einen ungeahnten Nachteil: wo ich auf dem Land jetzt die Natur rieche, die ich vorher bedauerlicherweise nicht gerochen haben, so rieche ich in der Stadt jetzt…den Verkehr.
Ich rieche jedes Auto das mich auf meinem Fahrrad überholt, kann einen Zweitakter zwei Kreuzungen im voraus erkennen und ich bin sicher, dass ich mit einiger Übung bald auch einzelne Automarken anhand ihrer Abgase erschnüffeln kann.
14% der CO2 Emissionen werden in München vom Verkehrssektor verursacht, allein in diesem Landkreis sind rund 333.000 Fahrzeuge gemeldet. Und ich kann sie ALLE riechen!
Vielleicht wäre eine Wäscheklammer eine Lösung, oder ein Auftritt bei Wetten Dass…!?
04.12.07
s.taschner
Die BILD-Zeitung ist angetreten, das Klima zu retten.
Und wer hätte gedacht, dass es so einfach ist: Für 5 Minuten soll in der Bundesrepublik am Abend des 8. Dezember das Licht ausgehen, als “eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft”.
04.12.07
s.taschner
Flugverkehr ist Klimakiller Nummer eins. Bereits jetzt trägt der Flugverkehr massiv zum CO2-Ausstoß und zum Ausstoß von Stickoxiden und damit zur Erderwärmung bei. Die vielfach hervorgehobenen technischen Erfolge bezüglich kerosinsparenderer Flugzeuge werden schnell von der wachsenden Flugzeugflotte aufgezehrt.
Wer es mit dem Klimaschutz ernst meint darf den Flugverkehr nicht fördern. Aber genau dies geschieht vor den Toren Münchens.

