31.10.07
Daniel Dlouhy
Hintergründe und Prognosen
Aus der Buchreihe “Forum für Verantwortung”
von Mojib Latif (Autor)
“Es besteht kein Zweifel, dass der Mensch einen Einfluss auf das weltweite Klima ausübt. Der Ausstoß klimarelevanter Spurengase wie zum Beispiel Kohlendioxid in die Atmosphäre führt zu einer zusätzlichen Erwärmung der Erdoberfläche und der unteren Luftschichten - man spricht vom “anthropogenen Treibhauseffekt”. Infolge dieses Einflusses wird sich das Weltklima in den nächsten Jahrzehnten noch weiter erwärmen.”
Das vorliegende Buch liefert eine solide wissenschaftliche Grundlage zum Stand der Klimadiskussion.
Prof. Dr. Mojib Latif, 1954 in Hamburg geboren, ist einer der bekanntesten Klimaexperten Deutschlands und wurde im Jahre 2000 mit dem “Max-Planck-Preis für öffentliche Wissenschaft” ausgezeichnet. Er ist Professor am Institut für Meereskunde an der Universität Kiel.
Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung
30.10.07
Daniel Dlouhy
von Daniel Zimmermann
Ob der Peak oil (das Ölfördermaximum), ab dem immer weniger Öl zur Verfügung steht, noch bevorsteht oder bereits harte Realität ist, sei dahingestellt. Zweifellos muss unser Schlaraffenland in der Zukunft mit enormen Veränderungen rechnen.
Im Moment wird unsere elektrische Energie zum größten Teil aus fossilen Brennstoffen hergestellt. Zählt man dazu die ebenso endliche Kernenergie, die zudem nötig macht, neue „Fossilien“ in der Erde zu vergraben, kommt man auf einen Anteil von 80 bis 90 Prozent. Beim Verkehr ist das Missverhältnis noch drastischer.
Dass das so unmöglich weitergehen kann, ist offensichtlich. Schließlich verbrennen wir diese einzigartigen Rohstoffe unnötig und unter Ausstoß von giftigen Gasen, welche das sensible Klima aus dem Gleichgewicht bringen. Das ist ein ebenso untragbarer Zustand, wie die ungerechte weltweite Verteilung: 20 Prozent der Menschheit haben an der Gesamtheit des Verbrauchs fossiler Ressourcen und der daraus resultierenden Emissionen einen 80-prozentigen Anteil.
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29.10.07
Daniel Dlouhy
Im Rahmen des Münchner Klimaherbstes feierte am vergangenen Mittwoch das NullGradPlus-Team zusammen mit Münchens Partyvolk in der Registratur den Startschuss für das Projekt “Klima Club”.
Kern des Klima Clubs sind Partys an unterschiedlichen, aber etablierten Orten, verknüpft mit der Vorstellung eines Best-Practice Projektes. Unser Projekt soll das Bewusstsein der jungen Szenegänger für die akute Problematik des Klimawandels sensibilisieren und die doch eher schwere Thematik mit Spaß und Tanz kombinieren.
Multimediainstallationen der Heimatküche und ein NullGradPlus-Infostand machten auf die Problematik der Erderwärmung aufmerksam bzw. gaben Tipps, wie jeder “ganz einfach” seinen Teil zum Klimaschutz beitragen kann.
Lautstarke Unterstützung fand die Veranstaltung von Majmoon, Bongartz und the Boygroup, sowie den üblichen Verdächtigen aus der Regi (der Brane, Mooner, Metro und Röder).
Das Ziel des Abends (”CO2-frei zu feiern und den CO2-Ausstoß des Events zu neutralisieren”) wurde nicht zu letzt Dank der eifrigen “CO2-Abradler” erreicht. Der Rest passiert in Form eines Windenergieprojektes auf Madagaskar, das Sustainable für uns betreut.
NullGradPlus sagt Danke an alle Beteiligten und hofft auf eine baldige Fortsetzung des Klima Clubs in München.
Vielen Dank auch nochmal an unsere Sponsoren:
29.10.07
Daniel Dlouhy
Gabriels Gesetzentwurf
Die Bundesregierung will Haus- und Immobilienbesitzer ab 2009 bei Neubauten zum Einsatz von Öko-Energien vergattern. Wer die Vorschrift missachtet, dem drohen im Ernstfall sogar Bußgelder bis maximal 50.000 Euro.
Berlin - Ein Ministeriumssprecher bestätigte am 24.10.07 in Berlin einen Bericht der “Bild”-Zeitung, in dem auf Details des geplanten Erneuerbare-Energie-Wärme-Gesetz der Koalition verwiesen wird. Das Gesetz befinde sich derzeit in der Ressortabstimmung…
Den kompletten Artikel hier auf der Spiegelhomepage nachlesen.
28.10.07
Daniel Dlouhy
Nun gibt es endlich den ersten Artikel, den Einer bzw. Eine von Euch geschrieben und an uns gemailt hat. Macht weiter so! Schreibt Eure Meinungen, Anregungen, Blog Posts an buero(at)greencity.de und helft uns somit die Webseite zu gestalten…
Leider ist der Klimawandel/Umweltschutz noch nicht in den Köpfen und Herzen der Menschen wirklich angekommen. Die meisten finden Umweltschutz klasse, solange er weit weg von der eigenen Person, vom eigenen Haushalt und ganz weit weg vom eigenen Geldbeutel stattfindet. Das gilt für die Industrie genauso. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist selbst gute Freunde von der Brisanz des Themas zu überzeugen, es ist manchmal fast nicht möglich. So wirklich will es keiner wissen.
Dabei profitieren wir so viel von der Natur, wir nehmen es nicht einmal mehr wahr! Wir genießen die duftenden Wälder, die Seen, die glasklaren Bäche, die Blumenwiesen, der Duft von frisch gemähtem Heu. Die Natur bringt uns so viel Liebe entgegen, aber wir merken es nicht! Wer es nicht glaubt, dass die Natur uns liebt, der sollte mal ganz bewußt alleine hinaus gehen - dann merkt er es, es dauert aber eine Weile, bis wir sensibel werden dafür. Für unsere Kinder wollen wir das beste (allerdings eine lebenswerte Zukunft ist im Moment noch nicht dabei), doch die Natur behandeln wir mit ziemlicher Achtlosigkeit und Respektlosigkeit. Indigene Menschen kennen das noch anders - sie sehen die Natur als gleichberechtigten Partner oder Freund an mit vollem Respekt und Anerkennung. Davon bräuchten wir wieder ein wenig, dann würde es vielleicht leichter fallen - das Energie sparen.
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27.10.07
Daniel Dlouhy
Globale Erwärmung könnte Massensterben auslösen
Die Erde wird wärmer - das ist schlecht für die Menschheit und Pflanzen und Tiere. Der Temperaturanstieg könnte sogar ein Massensterben auslösen, befürchten Forscher. Sie begründen ihre These damit, dass alle fünf Massensterben der vergangenen 520 Millionen Jahre während warmer Phasen stattfanden.
Britische Forscher haben über einen Zeitraum von 520 Millionen Jahren auf die Geschichte des Lebens zurückgeblickt - und einen verhängnisvollen Zusammenhang gefunden: Jedes der fünf bekannten großen Massensterben in der Erdgeschichte stand in Zusammenhang mit einer Temperaturerhöhung…
Den kompletten Artikel gibts auf der Spiegel Homepage.
25.10.07
Daniel Dlouhy
Bist du dabei?
Zwei Drittel aller Deutschen sind im Netz – dadurch wird eine Menge Strom verbraucht. Und zwar nicht nur durch die Computer zuhause, sondern auch durch die Server in den Rechenzentren, Netzwerkgeräte und so weiter. Experten schätzen, dass in wenigen Jahren für den Internetbetrieb eine Strommenge benötigt wird, die der Jahresproduktion von drei großen Atomkraftwerken entspricht!
Hilf mit, den Strom für das Internet sauber zu machen. Zum Einstieg bekommst du von “atomfreies Internet” schon einmal eine atomstromfreie E-Mail-Adresse – kostenlos! Jetzt registrieren
Du willst genau wissen, wieviel Strom das Internet verbraucht? Dann informiere dich unter „Warum Af-I“.
Um herauszufinden, was es außer grünen E-Mails sonst noch zu tun gibt, klicke auf „Mach mit“.
24.10.07
Daniel Dlouhy
von Hans-Josef Fell
(Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen)
Die weltweite Ölproduktion hat im Jahr 2006 ihren Höhepunkt (Peak) überschritten und fällt jetzt mit einigen Prozentpunkten pro Jahr zurück. Das ist die Kernbotschaft einer globalen Ressourcen-Studie, die von der Energy Watch Group heute im Londoner Auslandspresseclub vorgestellt wird.
Schon in den nächsten beiden Jahrzehnten wird die globale Ölversorgung dramatisch zurückgehen und eine Versorgungslücke erzeugen, die auch durch erhöhte Energieproduktion aus anderen fossilen oder atomaren und alternativen Quellen kaum so schnell geschlossen werden kann. “Das alarmierendste Zeichen ist die steile Abnahme der Ölversorgung nach dem Peak”, warnt Jörg Schindler von der Energy Watch Group. Dieses Ergebnis und dazu der Zeitpunkt des Peak stehen offensichtlich in scharfem Kontrast zu den Projektionen und Prognosen der Internationalen Energie-Agentur (IEA).
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24.10.07
Daniel Dlouhy
Auf EinsExtra
Alaska schmilzt - Mit dem Eis verschwinden die Eisbären
Früher gab es hier um diese Jahreszeit regelmäßig Temperaturen von minus 30 Grad, jetzt sind es gerade noch minus fünf Grad, häufig werden sogar Plusgrade gemessen.
Im nördlichsten Bundesstaat der USA leiden die Gletscher besonders stark unter dem Temperaturanstieg, der längst die ganze Arktis erfasst hat. ‘Letzte Gewissheit über die Ursachen des Klimawandels werden wir wohl erst in einigen Jahren haben’, meint der Gletscherforscher Keith Echelmeyer. ‘Ich kann nicht beweisen, dass Menschen für die Veränderung des Weltklimas verantwortlich sind. Aber ich kann eines klar belegen: unsere Gletscher schmelzen so schnell wie nie zuvor.’ Die Gletscher haben ihren Rückzug schon vor vielen Jahrzehnten begonnen, lange bevor die Welt über Global Warming diskutierte.
Tierschützer haben längst erkannt, dass Menschen auf der ganzen Welt Anteil am Schicksal der Eisbären nehmen. Kein anderes Lebewesen eignet sich so gut als Wappentier für den Kampf gegen den Klimawandel. Denn mit dem Eis sind auch die Eisbären direkt bedroht: Der Rückgang des See-Eises erschwert die Jagd auf Robben, die Eisbären können nicht mehr so viel Gewicht zulegen, wie sie zum Überleben brauchen. Wenn sie keine Robben finden, jagen die Bären andere Bären. Längst erleben nur noch wenige Tiere das Erwachsenwerden. Wenn die Prognosen der Forscher eintreffen, wird es Alaskas Eiswelten nicht mehr lange geben.
23.10.07
Daniel Dlouhy
- der erste Schritt zur Stromversorgung aus 100 % Erneuerbaren Energien
Film über das Kombikraftwerk. 7:20 Minuten.
Video “Kombikraftwerk” herunterladen (MPEG, 320 x 240, 24MB)
Berlin, 9. Oktober 2007. Die Unternehmen Enercon GmbH, SolarWorld AG und Schmack Biogas AG haben heute das Kombikraftwerk präsentiert. Gemeinsam mit dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) der Universität Kassel haben die drei Unternehmen mit diesem Pilotprojekt bewiesen, dass Erneuerbare Energien eine bedarfsgerechte Stromversorgung zu 100 Prozent sicherstellen können.„Das Kombikraftwerk zeigt, dass Erneuerbare Energien genug Strom liefern, jederzeit regelbar sind, im Verbund funktionieren und sich über das Netz ausgleichen“, sagte Ulrich Schmack, Vorstandssprecher der Schmack Biogas AG.
Das Gemeinschaftsprojekt von Schmack Biogas, SolarWorld und Enercon verknüpft 36 dezentrale Kraftwerke für Wind, Wasser, Sonne und Biogas so miteinander, dass sie rund um die Uhr und bei jedem Wetter jeden Strombedarf liefern können. Es nutzt die ungleich verteilten Energiepotenziale in allen Regionen Deutschlands.
„Das Kombikraftwerk deckt im Maßstab 1/10.000 den Strombedarf in Deutschland mit Erneuerbaren Energien. Dieser Maßstab entspricht dem jährlichen Strombedarf einer Kleinstadt wie Stade mit etwa 12.000 Haushalten. Das Kombikraftwerk zeigt so im Kleinen, was auch im Großen möglich ist: eine Vollversorgung durch Erneuerbare Energien“, betonte Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.
Wind und Sonne sind nicht zu beeinflussen. Deshalb kommt den aus allen Regionen Deutschlands vernetzten Wind-, Solar- und Biogasanlagen in diesem Kombikraftwerk eine große Bedeutung zu. „Die dezentrale Vernetzung erlaubt es, die Wind-, Solar- und Biogasanlagen wie ein herkömmliches Großkraftwerk zu steuern und den wechselhaften Energiebedarf Deutschlands zu decken“, erläuterte Kurt Rohrig vom ISET die zentrale Steuerungseinheit des Kombikraftwerks.
Mehr Informationen zum Kombikraftwerk
Quelle: www.unendlich-viel-energie.de








