28.09.07
Daniel Dlouhy
RWE einigt sich mit Kartellamt auf Stromdeal
Die Manager des Energieriesen RWE können aufatmen: Das Bundeskartellamt hat das Verfahren wegen überhöhter Strompreise eingestellt. Als Gegenleistung muss RWE seinen Industriekunden Vergünstigungen anbieten - Privatverbraucher gehen dagegen leer aus.
Bonn/Essen - Das Verfahren hatte sich fast zwei Jahre lang hingezogen - nun endet es mit einem Kompromiss. Das Bundeskartellamt teilte heute in Bonn mit, sich mit dem Essener Energiekonzern RWE geeinigt zu haben. Demnach wird RWE verpflichtet, in den kommenden vier Jahren Stromkapazitäten in einem transparenten Verfahren an Industriekunden zu verkaufen. Im Gegenzug stellt die Behörde die Ermittlung wegen überhöhter Strompreise ein.
Den vollständigen Artikel könnt Ihr auf der “Spiegel Homepage” nachlesen.
27.09.07
Daniel Dlouhy
Seit dem Rauchverbot in den Kneipen und Restaurants in Niedersachsen und Baden-Württemberg, nimmt die Anzahl an Heizstrahlen drastisch zu. Um die rauchende Kundschaft nicht ganz zu vertreiben, werden diese zunehmend vor den Gaststätten postiert. Andererorts wird auch in den “noch verauchten” Bundesländern der Heizpilzwald immer dichter und soll bei schlechtem Wetter die Illusion vom Sommer bewahren. Demzufolge melden Strahlerhersteller satte Umsatzsteigerungen von 20 Prozent überwiegend in den rauchfreien Bundesländern.
Doch langsam werden auch die Umweltschützer laut und bezeichnen die Pilze als “Klimakiller”. Die Strahler werden nämlich mit flüssigem Propangas betrieben, bei dessen Verbrennung Kohlendioxid freigesetzt wird. Ein Heizstrahler produziert bei einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 36 Stunde in der Woche, bis zu vier Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Das entspricht dem ungefähren Co2-Ausstoß eines Autos.
Um diese Umweltgefahr auch nach der Einführung des Rauchverbotes in den übrigen Bundesländern so gering wie möglich zu halten, werden gerade verschiedene Lösungsansätze (von einer Umweltpauschale auf Heizpilze bis hin zu einem Heizpilzverbot) in der Politik diskutiert .
Quelle: SZ vom 21.09.2007
26.09.07
Daniel Dlouhy
Fachartikel zu Klimaschutz und Ernährung erschienen in “Ernährung im Fokus”
Autoren: Dr. Karl von Koerber, Jürgen Kretschmer, Martin Schlatzer
Klimawandel und Klimaschutz sind inzwischen in aller Munde. Der erhebliche Einfluss unserer täglichen Ernährungsgewohnheiten auf das Klima wird jedoch nur selten wahrgenommen.
Im Vordergrund der Betrachtungen zum Klimawandel stehen bislang Bereiche wie Verkehr, Heizung/Wärmedämmung, regenerative Energieerzeugung und Erhöhung der Energieeffizienz. Dabei tragen Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Einkauf und Zubereitung von Lebensmitteln wesentlich zum Anstieg des menschenverursachten Treibhauseffekts bei. Bei einigen dieser Aspekte besteht bezüglich der Klimarelevanz weiterer Klärungsbedarf…
Den vollständigen Artikel findet Ihr hier als pdf-Datei. Außerdem könnt Ihr Hintergrundinformationen auf der Internetseite des Beratungsbüros für Ernährungsökologie München (BfEÖ) nachlesen.
Radiointerview mit Dr. Karl von Koerber zu Klimaschutz und Ernährung (Deutschlandradio: 28.2.2007)
Literaturhinweis:
Vollwert - Ernährung. Konzeption einer zeitgemäßen und nachhaltigen Ernährung (Haug im MVH)
25.09.07
Daniel Dlouhy
Wann lohnt es sich, in den Klimaschutz zu investieren? Mit einer umstrittenen McKinsey-Studie mischt sich der Bundesverband der Deutschen Industrie in die Politik ein.
Von Cerstin Gammelin
Deutschlands Wirtschaftselite wird nächste Woche eine Studie vorlegen, die durchaus das Potenzial hat, ein ganz großer Kracher zu werden. So prescht der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ausgerechnet in jener Frage vor, bei der sich die Bundesregierung bisher eisern zurückhielt: Unter welchen Voraussetzungen lohnt es sich für Bürger und Unternehmer, Geld in klimafreundliche Produkte zu investieren? »Als erstes Land der Welt« verfüge Deutschland mit dieser Studie »über eine umfassende und objektive Bewertung von mehreren Hundert Einzelmaßnahmen zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen in allen Bereichen der Gesellschaft«, lobt sich der Verband im Vorwort.
Den vollständigen Artikel könnt Ihr unter folgendem Link auf der Homepage von “Die Zeit” nachlesen.
24.09.07
Daniel Dlouhy
Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung Universität Bremen, Eberhard Scholz, 19.09.2007 11:08
Das Bremer Institut für Umweltphysik bietet einen Service für Interessierte
Der 21. September 2007 ist zum ersten internationalen Polartag erklärt worden. Er fand im Rahmen des laufenden internationalen Polarjahres statt. Im Mittelpunkt stand dabei die Entwicklung des Meereises - und das ist nur allzu berechtigt. Denn die Nachrichten sind dramatisch: Die seit Jahren rückläufige Eisausdehnung in der Arktis hat in diesem Jahr ein neues historisches Minimum erreicht. Eine der Konsequenzen ist, dass die Nordwestpassage, der Seeweg vom Atlantik in den Pazifik durch das kanadische Inselarchipel, seit Mitte August eisfrei ist und von Handelsschiffen befahren werden kann. Bislang kam das im Sommer höchstens für einen oder wenige Tage vor, jedoch noch nie über einen so langen Zeitraum wie in diesem Jahr.
Text weiterlesen
23.09.07
Michael Bauer
Von Sheila Sabock
Der Klimawandel ist nicht erst seit Erscheinen der Berichte des Weltklimarates in aller Munde. Es werden schnelle, effektive Lösungen für die Energieversorgung gesucht und dringend gebraucht. Warum also nicht den alten Mythos Atomenergie wieder aufleben lassen? Denn die Kernkraft wird als klimafreundlich angesehen, weil angeblich keine CO2- Emissionen entstehen. Da spielt es auch schon keine Rolle mehr, dass vor über sieben Jahren der Atomausstieg in Deutschland beschlossen wurde.
Den gesamten Artikel in Form eines Pdf’s können Sie hier lesen.
21.09.07
Michael Bauer
In der Septemberausgabe der Schrot & Korn, finden Sie ein Interview mit Hermann Scheer, einem der wichtigsten Befürwortern von erneuerbaren Energien, dem Vorsitzenden des Weltrates für erneuerbare Energien und Träger des alternativen Nobelpreises. Er gibt in diesem Gespräch Antworten zur Energiewende, zu alternativen Energieformen und spricht u.a. die Verlogenheit der Atomlobby und die unhaltbaren Argumente der Solargegner an.
Lesen sie den Artikel als Pdf exklusiv bei uns auf NullGradPlus:
“Das Solarzeitalter wird kommen”
Von Martina Petersen, Fotos: Christian Thomas
Auch zu lesen auf www.naturkost.de unter http://www.schrotundkorn.de/2007/200709b01.html
21.09.07
Michael Bauer
Kommenden Sonntag, den 23. September 2007, findet von 10-19 Uhr wieder die familienfreundliche Alternative zum Wiesnstart statt – Das Hoffest im städtischen Gut Riem. Gleichzeitig zu diesem ökologischen Hoffest könnt Ihr euch auch wieder auf den Münchner Pflanzenöltagen zu den Themen wie z.B. Pflanzenöl, Bio-Energie und Nahrungsproduktion auf zahlreichen Ständen informieren. Höhepunkt wird sicherlich die Podiumsdiskussion „Voller Tank oder voller Teller“, um 15 Uhr in der Festhalle sein.
Wir von NullGradPlus sind natürlich auch dabei und Ihr seid auf unserem Stand herzlich willkommen. Ihr könnt dort tolle Preise bei der Tombola gewinnen, oder euch bei unserem Energie-Quiz die Köpfe zerbrechen.
Das Hofgut befindet sich fünf Minuten von der S-Bahn Station Riem (S2 Richtung Erding) in der Isarlandstraße 1 (einfach der Beschilderung folgen).
18.09.07
Michael Bauer
Die rabiaten Methoden des Klimaforschers Stefan Rahmstorf:
Mit seinem Artikel von letzter Woche in der FAZ (”Alles nur Klimahysterie?“), sorgt er unter Journalisten und Forschern, weiterhin für Furore.
Einige Forscher, die zwar voll und ganz mit seinen Argumenten gegen die Klimaskeptiker übereinstimmen, wenden sich nun aber etwas von den Methoden ab, wie er dies tut. Personen die Falschaussagen und verdrehte wissenschaftliche Fakten veröffentlichen, seien es vermeintliche Forscher oder Journalisten, werden von ihm darauf aufmerksam gemacht. Viele fühlen sich so von ihm in ihrer Arbeit angegriffen.
Lesen Sie mehr unter: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,505095,00.html
17.09.07
Michael Bauer
Eine Greenspeace-Studie stellt die Kosten für Energie-Investitionen in erneuerbare Energien denen in konventionelle Kraftwerke gegenüber. von Manfred Loosen
Wer in eine zukünftige Versorgung mit erneuerbaren Energien investiert, spart mittelfristig Geld. Das ist das Ergebnis der Untersuchung „Future Investment – ein nachhaltiger Investitionsplan zum Klimaschutz“, die von Greenpeace und dem Europäischen Verband der Erneuerbaren Energien veröffentlicht wurde.
Erstmals stellt die Studie Kosten für Energie-Investitionen in erneuerbare Energien denen in konventionelle Kraftwerkstechnik, einschließlich deren Brennstoffkosten, gegenüber. Bis 2030 werden danach im Kraftwerkssektor weltweit durchschnittlich 233 Milliarden US-Dollar pro Jahr investiert. Für eine Energie-Strategie mit erneuerbaren Energien müssen um 22 Milliarden US-Dollar höhere Investitionen aufgebracht werden. Durch diese Mehrinvestition lässt sich allerdings das Zehnfache an Brennstoffkosten einsparen.
So könnten auch die herkömmlichen Kosten für Rohstoffe im Kraftwerkssektor von durchschnittlich 688 Milliarden US-Dollar um 30 Prozent gesenkt werden, haben die Experten herausgefunden. Außerdem würde der CO2-Ausstoß im Kraftwerksbereich bis 2030 auf die Hälfte gesenkt.
Den Artikel finden sie auch im Naturkostportal www.naturkost.de unter dem Link: http://www.schrotundkorn.de/2007/200709a06.html


