31.08.07
Daniel Dlouhy
„Strompreiserhöhung/ Ökostrom rechnet sich“
Mit dem Wegfall der Preisaufsicht am 1. Juli nutzten etliche Energieversorger die Gelegenheit zu weiteren Strompreis Erhöhungen. Nach Angaben des unabhängigen Verbraucherportals Verivox stiegen die Grundversorgungstarife um bis zu 8%. Da weitere Preiserhöhungen, speziell von den vier großen Stromkonzernen Deutschlands (E.ON, RWE, EnBW, Vattenfall), die rund 80% des gesamten Marktes ausmachen, erwartet werden, rät der Verbraucherschutz dazu, den Stromanbieter zu wechseln.
Das Umweltbundesamt betonte, dass umweltfreundliche Stromangebote oft nicht teurer sind, in manchen Regionen sind sie sogar günstiger als der konventionell erzeugte Strom. Daher fordert das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ die Verbraucher auf umgehend zum Ökostrom zu wechseln, um den Strompreiserhöhungen, die ohne plausiblen Grund stattfanden, zu entgehen. Außerdem sei der Anbieterwechsel einfach, schnell und sicher, so ein Sprecher des Aktionsbündnisses. Empfohlen werden die überregionalen Ökostromanbieter EWS Schönau, Lichtblick, Greenpeace energy und Naturstrom.
Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie bei VERIVOX und bei ATOMAUSSTIEG SELBER MACHEN.
29.08.07
Daniel Dlouhy
Wie die SZ am 17.08.2007 berichtete, soll in Zukunft die Energie für München vermehrt aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. Dies geschähe zum Ausgleich für die Beteiligung an einem Kohlekraftwerke in NRW, so der Stadtrat. Einen entscheidenden Anteil der regenerativen Energie soll die Geothermie, d.h. die Wärme aus den tief liegenden Erdschichten, decken. Deshalb vermessen die Stadtwerke im September und Oktober den Grund unter der Stadt auf unterirdische Hitzequellen.
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27.08.07
Daniel Dlouhy
Eine aktuelle Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), die eine Ökobilanz für in der Schweiz genutzte Biotreibstoffe erarbeitet hat, ergab, dass alleine biogene Energieträger künftige Energieengpässe nicht lösen könnten. Es sei zwar so, dass bei der Verbrennung von Biotreibstoffen bis zu ein Drittel weniger Treibhausgase frei werden als bei Benzin oder Diesel, allerdings rät die Studie trotzdem vom gezielten Anbau von Biomasse zur Energienutzung ab. Denn besonders Anbau und Verarbeitung dieser Rohstoffe belasten die Umwelt schwer, was natürlich dazu führt, dass die ökologische Gesamtbilanz der Biotreibstoffe negativ beeinflusst wird. Beispielsweise ist es unumstritten, dass die Abholzung der Regenwälder um Anbaufläche für Ölpalmen zu schaffen keine optimale Lösung ist. Würde aber die verfügbare, nicht „erzwungene“ Biomasse effizient genutzt werden, d.h. der Verbrauch gesenkt und die Wirksamkeit erhöht, kann Biomasse als Energieträger eine entscheidende Rolle spielen.
Um einen Anreiz zu schaffen in Biotreibstoff zu investieren und die Anbau- und Produktionsprozesse immer weiter zu verbessern, sei es sinnvoll, laut WWF Schweiz, die Steuerbelastung von Treibstoffen nach deren Umweltauswirkung und Nachhaltigkeit auszurichten.
25.08.07
Daniel Dlouhy
„Emissionshandel/ Ring frei für Runde zwei“
Ab 2008, so hat der Bundestag Ende Juni beschlossen, darf die Industrie 453,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich ausstoßen. Dieses Zuteilungsgesetz gilt bis 2012. Des Weiteren werden rund 40 Millionen Berechtigungen jährlich verkauft oder versteigert. Mit diesem Beschluss werde der Emissionshandel „endlich zu einem wirkungsvollen Klimaschutzinstrument“, so der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.
Nun sieht auch der WWF die politische Einsicht endlich reifen, die Atmosphäre ist ab sofort keine völlig kostenlose Müllhalde mehr. Unter Kritik stehen allerdings die Sonderregelungen, welche die Kohlekraftwerke betreffen und deren Neubau fördern. Denn nach der Entscheidung des Bundestages darf ein Kohlekraftwerk fast doppelt so viel CO2 ausstoßen wie ein neues Gaskraftwerk. print_pg_navigation() ?>
23.08.07
Daniel Dlouhy
Münchner Klimaherbst - ein Aktionsmonat für Klimaschutz und Energiewende
Die Münchner Volkshochschule und das Ökologische Bildungszentrum veranstalten in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Partnern aus Bildung, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Verwaltung sowie Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen einen Aktionsmonat für Klimaschutz und Energiewende, der neben der Ursachenanalyse des Klimawandels und Prognosen zu seinem Verlauf vor allem Konzepte in den Mittelpunkt stellt: Wie können die unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteure (Politik, Wohnungswirtschaft, Automobilindustrie, Konsumenten, Investoren, Bildungseinrichtungen …) und jede Einzelperson den Klimawandel abbremsen?
Einen Monat lang werden wir konzentriert die überfällige Wende zu einer Kultur des Energiesparens und zu einer weitgehenden Versorgung durch regenerative Energien in das Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit rücken.
Angesprochen werden alle: Kinder, Erwachsene, Schüler/innen, Student(inn)en, Großeltern, Klimainteressierte,…
Null Grad Plus ist im Rahmen des Münchner Klimaherbstes am 24.10.2007 in der Registratur mit dem Event “climate clubbing” vertreten.
Weitere Informationen rund um den Klimaherbst können Sie auf der Webseite des ÖZBs finden.
21.08.07
Daniel Dlouhy

Petitionen sind allgemein als die “Stimme des Volkes” bekannt. Dabei handelt es sich meist um Bitten von Bürgern an Parlamente, Gesetze zu ändern bzw. zu beschließen. NullGradPlus möchte nach dem großen Erfolg der Petition “Stoppen Wir Die Erderwärmung” nun zum Klimaherbst (ein Aktionsmonat für Klimaschutz und Energiewende) eine neue Petition starten, um die Aufmerksamkeit der Münchner Einwohner und die des Bürgermeisters zu wecken und eine Forderung durchzusetzen. Da uns Ihre Meinung sehr wichtig ist, stellen wir Ihnen auf unserer Webseite folgende vier Petitionen zur Auswahl, aus welchen Sie eine online auswählen können. Zu Ihrer rechten Seite finden Sie den Abstimmungsblog mit den vier Themen. Auf diese Weise können Sie online bis zum 12. 09. 07 Ihr Votum abgeben.
Stimmen Sie jetzt ab - jede Stimme zählt!
Das NullGradPlus-Team bedankt sich schon mal für Ihr Engagement und Ihre Teilnahme. Die Hintergrundinformationen zu den vier Themen finden sie über den nachfolgenden Link.
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20.08.07
Daniel Dlouhy
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Am 15./16. September gibt es zwischen Giselastraße und Odeonsplatz wieder viel zu erleben. Neben zahlreichen Informationsständen aus des Bereich nachhaltige Mobilitätsformen, gibt es wieder viele Ausprobier- und Mitmachmöglichkeiten. Schließlich ist das Streetlife-Festival seit dem Jahr 2000 Münchens Beitrag zum europaweiten autofreien Tag.
NullGradPlus wird natürlich auch mit einem Infostand vertreten sein. Man findet uns gleich nördlich des Siegestors.
Zudem werden auf dem Streetlife-Festival alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums, insbesondere des Straßenraums, vorgestellt und praktisch umgesetzt werden. Vereine und Verbände, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, die normalerweise stark befahrene Flächen temporär umzugestalten. Zahlreiche Bühnen und Gastroinseln laden zum verweilen ein.
Schlendern Sie vom Odeonsplatz nordwärts und entdecken Sie dabei ein tolles Programm. Vom “Boulevard der Energien” bis hin zur “Wohlfühloase” wird weitreichende Abwechlung geboten.
Organisiert wird das Streetlife-Festival von der Münchner Umweltschutzorganisation Green City e.V. in Kooperation mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt der LH München.
Im Juni 2007 besuchten rund 300.000 MünchnerInnen das Streetlife-Festival. Damit wurde ein neuer Rekord erzielt und das Festival etabliert sich als eine der am besten besuchten Veranstaltungen in München.
Mehr Informationen unter: Streetlife-Festival
20.08.07
Daniel Dlouhy
Anfang Juli fand der dritte und letzte Energiegipfel der Bundesregierung statt. Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft versammelten sich um über den von Angela Merkel als „nicht veränderbaren Bestandteil der deutschen Energiepolitik“ bezeichneten Klimaschutz, zu diskutieren. Die Regierung hat sich das Ziel gesetzt die CO2 – Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken und gleichzeitig mit derselben Energiemenge die Wirtschaftsleistung zu verdoppeln.
Diese Ziele könne man mit sparsameren Elektrogeräten, dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, einem modernen Kraftwerkpark und der vermehrten Nutzung erneuerbarer Energien erreichen. Des Weiteren sollen Gebäude mit schlechter Energieeffizienz saniert und modernisiert werden um deren Energiebedarf zu minimieren.
Die großen Energiekonzerne kritisierten auch den von Bundeskanzlerin Merkel weiterhin vertretenen Standpunkt gegenüber dem Ausstieg aus der Atomenergie. Im Gegensatz zur Politik von Frau Merkel verlangen die Energiekonzerne hingegen längere Laufzeiten der Atomkraftwerke. Umweltverbände wie z.B. der BUND und Vertreter erneuerbarer Energien veröffentlichten vor kurzer Zeit Studien, die belegen, dass Klimaziele, vernünftige Strompreise und eine sichere Versorgung gesichert sind. Wichtig ist allerdings, dass die Regierung Rahmenbedingungen ermöglicht, die dies zulassen. Wobei der geplante Bau von Kohlekraftwerken wohl sicher nicht auf den richtigen Weg führen kann…
20.08.07
Michael Bauer
Vom 18. - 20. Oktober 2007 findet in München die achte Weltumweltsteuerkonferenz statt. Die englischsprachige Veranstaltung findet im Kardinal-Wendel-Haus am Englischen Garten statt. Sie wird vom FÖS (Förderverein Ökologische Steuerreform e.V) in Zusammenarbeit mit der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Regensburg organisiert. Unter www.worldecotax.org und www.greentaxes.info finden sie alle Informationen zur Konferenz und den Konferenzthemen, zusätzlich kann man sich dort als Konferenzteilnehmer registrieren lassen.
20.08.07
Daniel Dlouhy

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